Gute Leude erobern New York

Für eine New York City Office Week nahm Geschäftsführer Lars Meier uns mit in den Big Apple. „Uns“ – das sind wir: Laura  (Lars Meier Management & PR) und Sophia (Gute Leude Fabrik / Gute Leude Sport).

An einem Sonntagmorgen ging es los und 10 Stunden später standen wir schon auf dem Times Square. Sehr, sehr beeindruckend – trotz Regen. Wir haben ganz schön gestaunt angesichts der riesigen, bunten digitalen Flächen. Ein Millionengeschäft, das zudem dafür sorgt, dass es auf dem Times Square nie dunkel wird. Und was die Amerikaner definitiv drauf haben: Wirklich tolle Werbung zu gestalten. Da entsteht ein Minifilm nach dem anderen vor den Augen – und irgendwie blieben wir dann doch jedes Mal wieder dran hängen.

Mit neugierigen Augen gingen wir die folgenden Tage auf Erkundungstour. Immer mit dabei: Unser tragbares W-Lan. In diesem Punkt haben wir wirklich noch einiges aufzuholen. Auch sonst stießen wir auf einige Unterschiede: Während hier bei uns die Taxis gepflegter nicht sein könnten, stiegen wir in New York in Autos, die uns ab und an durchaus suspekt erschienen.

Das Gleiche gilt für die Huperei: Auf den New Yorker Straßen fast eine Art „Kommunikation“. Ungeachtet dessen ein Hoch auf alle Taxifahrer, die uns kreuz und quer durch die Stadt zu unseren Zielen gebracht haben.

Und ja, wir haben wirklich viel gesehen und einen großen „Pool of Ideas“ mitgenommen. Viel Trubel und Verrücktheit auf der einen, Ruhe und Gelassenheit auf der anderen Seite.

Für aktive Momente empfehlen wir u.a. den tollen Chelsea Market direkt bei den Google Büros um die Ecke mit tollen Läden für Gewürze, Kaffee, Fisch & Co und Künstlershops. Wer denkt, bei uns sei Avocado mittlerweile Standard, der irrt. Ähnlich wie Lachs. Beides ist an quasi jeder Ecke zu bekommen; ob auf Bagels, Burgern, mit Spiegelei oder Sandwiches.

Ein Muss ist natürlich auch Soho: Tolle Streetart, viele Läden und alte Gebäude mit Geschichte. Kunst gab es (nicht nur) im MoMa und auf den Rooftops haben wir die Stadt aus einer anderen Perspektive kennengelernt. Natürlich haben wir auch in die bunte Fashionweek-Welt reingeschnuppert, wunderbare Sportplätze entdeckt, die Bleecker Street erkundet und und und.

Im Central Park konnten wir viele fröhliche Squirrels, vor allem aber jede Menge Musiker und Künstler beobachten. Überhaupt spielt Musik in New York eine große Rolle: An vielen Ecken pumpt HipHop aus den Läden, auf den Straßen wird spontan gesungen und Musiker stehen mit ihren Instrumenten an jeder Ecke. New York sorgt schon allein dadurch für beste Laune. Aber sieben Tage reichen natürlich gar nicht aus. Wer weniger Zeit hat, dem empfehlen wir dringend folgende Highlights:

Washington Square Park / Central Park: Menschen beobachten und Musik hören. Mehr braucht es manchmal nicht.

HipHop Tour durch Harlem und die Bronx: Wir können jetzt Breakdance, kennen das angeblich beste Soulfood-Restaurant und Laura ist endlich (ein bisschen) HipHop-Fan.

Besuch bei den Yankees: Sportveranstaltungen in Amerika sind keinesfalls wie hier. Dort wird mit Kollegen, Freunden und Familie zelebriert bis zum Umfallen. Fremde sind aber (wie überall in NYC) auch gern gesehen: Wir wurden sofort als Nicht-Yankees-Fans identifiziert, in Gespräche verwickelt und über Baseball-Regeln informiert. Der Sport tritt eindeutig in den Hintergrund – bei uns undenkbar.

Vom Times Square nach Soho laufen: Es gibt so viel zu gucken und entdecken…

Und sonst: Einfach drauf los. Wir haben wunderbar offene, lebensfrohe Menschen kennengelernt mit jeder Menge Lust und Mut, das zu machen, wonach ihnen ist.

Unser Fazit: Eine aufregende Reise in eine tolle Stadt, an die wir für immer denken werden. Und irgendwann kommen wir bestimmt mal zurück. Schließlich hat erst bei unserer Abreise endlich die Sonne geschienen. Außerdem wissen wir immer noch nicht, warum die Menschen in New York so viel fröhlicher und interessierter scheinen, als es uns manchmal hier in Hamburg begegnet. Deshalb: Danke New York.