#SUMMASUMMARUM | 455

Moin aus der Schanze,

diese Woche war geprägt von großen Emotionen und besonderen Momenten im Kleinen wie im Großen. In der Agentur lief Olympia in der Mittagspause, Biathlonregeln wurden diskutiert, Slopestyle-Tricks analysiert und ganz nebenbei wächst die Vorfreude auf den Bürgerentscheid im Mai. Zwischen Wettkampffieber und Arbeitsalltag zeigt sich, wie sehr Sport verbinden kann und wie schnell aus Kolleginnen und Kollegen eine eingeschworene Olympia-Gemeinschaft wird.

Gleichzeitig wirft ein außergewöhnlicher Kulturabend seine Schatten voraus. Hamburg Musik im Dunkeln verwandelt die Laeiszhalle in einen Raum intensiver Wahrnehmung. Künstlerinnen und Künstler spielen ohne Licht, getragen von der Idee, Aufmerksamkeit neu zu lenken und mit ihrem Engagement das Dialoghaus Hamburg zu unterstützen. Ein Abend für die Stadt, der von Zusammenhalt lebt und davon, dass 2000 Menschen gemeinsam hinhören.

Wir waren außerdem in dieser Woche mit Arnd Zeigler im Studio bei „Wer weiß denn sowas?“, begrüßen mit Rahel frischen Wind im ahoy-Team, entwickeln neue Ideen für den N Klub 2026 und freuen uns über 2.000 Euro, die das Mercado für MenscHHamburg gesammelt hat. Und dann ist da noch ein Kinofilm, der nachhallt. Eine Geschichte über Zeit, Abschied und das Älterwerden, die leise erzählt ist und gerade deshalb lange bleibt.

Und damit viel Freude mit unserem #SummaSummarum.

 


 

Gute Leude | Olympia auf die 1

Seit dem Wochenende gibt es bei einigen Kolleginnen ein einziges dominierendes Thema: Olympia.

Wann starten die Wettkämpfe der deutschen Athleten und Athletinnen? Wer wird seiner Favoritenrolle gerecht? Wer überrascht die ganze Nation? Wie bekommen wir die Live-Entscheidungen in den Arbeitsalltag integriert? Zumindest auf die letzte Frage haben wir eine Antwort: in der Mittagspause.

Um dem Olympiafieber gerecht zu werden, laufen in der Agentur in jeder Mittagspause die olympischen Winterspiele über den Bildschirm. Nicht nur die sportbegeisterten Angestellten sind darüber erfreut, auch die nicht so Interessierten haben etwas davon, denn sie lernen viel Neues. Weiterbildung im Job ist wichtig und manchmal darf es auch fachfremd sein. So haben wir alle bereits gelernt, worauf es beim Biathlon ankommt, welche spektakulären Tricks beim Slopestyle die meisten Punkte bringen und in wie vielen Disziplinen sich die Sportler und Sportlerinnen waghalsig mit hohem Tempo den Berg runterstürzen.

Ihr seht also: Olympia verbindet – das ist doch alles was wir wollen.


 

Gute Leude |  Hamburg Musik im Dunkeln

Am 16. März 2026 verwandelt sich die Laeiszhalle in einen Ort besonderer Wahrnehmung. Mit Hamburg Musik im Dunkeln lädt MenscHHamburg die Hamburgerinnen und Hamburger zu einem einzigartigen Konzerterlebnis ein: Einem Abend, an dem das Licht in den Hintergrund tritt und die Musik in den Mittelpunkt rückt. Denn alle Künstlerinnen und Künstler spielen im Dunkeln, das Publikum hört intensiver, bewusster, unmittelbarer als bei jedem anderen Konzert.

Mit dabei sind unter anderem Rolf Zuckowski, Miss Allie, Enno Bunger, Anna Depenbusch, Lotto King Karl und Sebastian Krumbiegel. Eine Konstellation, die es so nur an diesem Abend geben wird. Alle Beteiligten verzichten auf ihre Gagen und unterstützen mit ihrem Engagement das Dialoghaus Hamburg, das seit über 25 Jahren für Perspektivwechsel, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt steht.

„Ich freue mich riesig, dass meine absoluten Lieblingskünstler bei Hamburg Musik im Dunkeln dabei sind“, sagt Lars Meier, Vorsitzender von MenscHHamburg. „Diese Mischung ist ein echter kultureller Lichtblick für Hamburg. Dass sich die Künstlerinnen und Künstler auf dieses Experiment einlassen und im Dunkeln spielen, verdient großen Respekt. Jetzt hoffe ich, dass sich auch 2.000 Hamburgerinnen und Hamburger begeistern lassen, Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu kaufen und diesen besonderen Abend gemeinsam möglich zu machen. Denn dieses Konzert lebt davon, dass die Stadt zusammenkommt und hinhört.“

Genau darum geht es. Um Zusammenhalt. Um Kultur. Um einen besonderen Moment für unsere Stadt. Seien Sie dabei und werden Sie Teil dieses Abends.

Jetzt hier Tickets sichern: www.musikimdunkeln.com


 

ahoy Radio | Neuzugang

Das ahoy-Team wächst: Rahel hat diese Woche ihr Volontariat bei unserem Lieblingsradiosender begonnen. Und damit ihr auch gleich wisst, mit wem ihr es zu tun habt, hat sich Rahel ein paar Fragen gestellt. Der Auftrag dabei: Kurze, knackige Antworten!

Was ist dein Lieblingsessen?

„Dal Bhat – Das ist Reis mit Linsen und Pickles und man kann so viel nachschöpfen, wie man will“

Dein aktueller Lieblingssong?

„Ich habe zwei in Dauerschleife: Echoes von Sorry & jennifer´s body von Wet Leg“.

Welche drei Dinge dürfen im Büro nicht fehlen?

„Kaffe und Kippen. Noch – ich höre auf, spätestens mit dem Sprechtraining. Und Radio natürlich“

Mit welchem Promi würdest du gerne mal etwas trinken gehen?

„Amalia Ulmann. Sie macht Kunst und Filme und hat einen super coolen Hund.“

Dein Guilty Pleasure?

„Youtube-Shorts. Ich weiß auch nicht wieso. Dopamin wahrscheinlich oder Brainrot.

Rahel gibt es übrigens auch in Farbe und mit Sound. Schaut einfach auf unserem Instagram-Kanal vorbei.


 

Lars Meier Management & PR | Besuch bei „Wer weiß denn sowas?“

Das Management machte sich am Mittwoch auf den Weg nach Tonndorf zum Gelände von Studio Hamburg, um Arnd Zeigler bei der Aufzeichnung des von ARD-Urgestein Kai Pflaume moderierten Vorabendquiz „Wer weiß denn sowas?“ zur Seite zu stehen.

Als Nebenbuhler im gegnerischen Team war Sportjournalist und -kommentator Marcel Reif mit von der Partie. Ob Arnd oder Marcel an der Seite von Quiz-Veteran Bernhard Hoëcker oder Schauspieler und Musiker Wotan Wilke Möhring die kniffligsten Fragen beantworten durfte und welches Team am Ende als Sieger hervorging und das Preisgeld für das Publikum erspielte, all das erfahrt ihr am 24. März ab 18 Uhr in der ARD.


 

Gute Leude Podcast | Wie ist die Lage?

Gestern  habe ich einen sehr reflektierten, geerdeten Ole von Beust getroffen.

Die Sätze, die er mir in „Wie ist die Lage?“, unserem wöchentlichen Nachrichten-Podcast für Hamburg, gesagt hat, waren für mich komplett nachvollziehbar. Selten habe ich in letzter Zeit einem CDU-Politiker so zustimmen können wie ihm. Mir fällt immer wieder auf: Wenn Politiker die Mühle des aktiven Politikbetriebs verlassen, werden sie oft wieder mehr Mensch. Sie sprechen freier. Reflektierter. Ehrlicher. Vielleicht, weil sie nichts mehr gewinnen oder verlieren müssen. Vielleicht, weil sie wieder näher am wirklichen Leben sind. Ole von Beust hat sich entschieden, sich komplett aus dem Politikbetrieb zurückzuziehen – auch nicht als besserwisserischer Ex-Bürgermeister. Und doch finden seine Sätze Gehör. Dass er nun ein Buch über Politikfloskeln schreibt – mit dem bezeichnenden Titel „Am Ende des Tages“ – passt ins Bild. Kein Ratgeber. Keine Abrechnung. Sondern eine Auseinandersetzung mit der Sprache der Politik: mit Worthülsen, Bedeutungsverschiebungen und Formulierungen, die mehr verschleiern als erklären. Sondervermögen hat es übrigens nicht mehr ins Buch geschafft…. Wer Politik verändern will, muss vielleicht zuerst ihre Sprache verändern. Für mich ist dieses Gespräch das Gespräch der Woche. Herzlichen Dank, lieber Ole von Beust.


 

N Klub 2026 | Backstage statt Bühne

Für die N Klubs 2026 waren wir auf Location-Check bei Küstenrad in Hamburg. Geschäftsführer Maximilian Schay führte uns gerade durch die Werkstatt und plötzlich war sie da, die Idee: ein echter Backstage-N Klub mitten im Arbeitsalltag. Ehrlich, authentisch und genau dort, wo nachhaltige Mobilität gelebt wird. Wir sind sehr gespannt, was daraus entsteht. Der N Klub ist unsere Plattform für Zukunftsfähigkeit. Seit 2008 bringt die Gute Leude Fabrik hier Menschen aus allen Bereichen der Nachhaltigkeit zusammen, um Ideen, Perspektiven und Engagement miteinander zu verbinden.


 

Gute Leude PR | Mercado Spendenaktion

Was gibt es Schöneres, als ein Jubiläum zu feiern? Ganz klar: Die Freude darüber zu teilen! Unser Kunde Mercado hat genau das getan. Im Rahmen der großen Geburtstagswoche Ende letzten Jahres wurde nicht nur gratuliert, sondern auch fleißig für den guten Zweck gesammelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Stolze 2.000 Euro kamen zusammen, die nun an den Verein MenscHHamburg e.V. übergeben wurden. Centermanager Sven Ebert übergab diese Woche den Scheck offiziell an Oliver Fuchs (Vorstand MenscHHamburg). Wir von der Guten Leude Fabrik ziehen den Hut vor dieser Aktion und sagen: Danke an alle, die während der Jubiläumswoche ihren Teil dazu beigetragen haben!


 

Gute Leude Erleben | Kulturtipp

Wann haben Sie das letzte Mal im Kino geweint? Bei Titanic habe ich es zumindest nicht getan. Und ehrlich gesagt kann ich mich kaum daran erinnern, wann mir das zuletzt passiert ist. Jetzt allerdings war es so weit. Die Lücke, diese entsetzliche Lücke. Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff ist Simon Verhoeven ein fantastischer Film gelungen. Ein Film übers Altern. Nur vordergründig erzählt er von der Karriere des jungen Joachim Meyerhoff und seinen Anfängen an der Schauspielschule Otto Falkenberg in München. In Wahrheit geht es um etwas anderes. Um Zeit. Um Abschiede. Um das langsame Begreifen dessen, was nicht zurückkommt.  Fantastische Schauspielerinnen und Schauspieler bis in jede Nebenrolle. Eine unglaublich gute Musik, großartige Bilder und eine Dramaturgie, die trägt, ohne zu drücken. Diesem Film fehlt es an nichts.

Es gibt Lacher. Und es gibt Tränen. Besonders berührend sind die Großeltern, gespielt von Michael Wittenborn und Senta Berger. All die Schrulligkeiten, die Rituale, die kleinen Reibungen des Alltags. Das morgendliche Gurgeln. Der Streit um den Sessellift. Die Spaziergänge. Die Alkoholrituale. Szenen, die zugleich komisch und schmerzhaft sind, weil sie so wahr sind. Ich würde mir wünschen, dass dieser Film von vielen Menschen gesehen wird. Er erzählt mehr über die Mühseligkeiten und über das Akzeptieren des Alterns, als man vielleicht wahrhaben möchte. Und er tut das auf eine leise, liebevolle, sehr menschliche Art. Ich liebe diesen Film. Ich werde ihn nicht zum letzten Mal gesehen haben. Und ich wünsche mir, euch geht es ähnlich.

 

Eure

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