Moin aus der Schanze,
der Valentinstag liegt hinter uns, die letzten Schokoherzen sind entweder gegessen oder erfolgreich weitergereicht worden und wir melden uns zurück aus einer Woche zwischen Butterbroten, Berlinale, Bundesliga und ein bisschen Weltverbesserung. Kurz gesagt: #SummaSummarum ist wieder da. Und wie immer gilt: Wer dachte, der Februar sei nur grau, hat offensichtlich nicht mit Hamburg gerechnet.
Denn während Horst Hrubesch zeigt, dass wahre Größe manchmal einfach ein eingepacktes Vollkornbrot für morgen ist, diskutieren wir über Kunst, fiebern dem „Derby der Liebe“ entgegen (bei erstaunlich wenig Liebe), senden musikalische Friedenszeichen in Richtung Ukraine und stellen fest:
Gute Nachrichten gibt es tatsächlich auch: zum Beispiel 80 Prozent weniger schwere RSV-Erkrankungen bei Säuglingen in Hamburg. Manchmal gewinnt eben doch das Gute.
Und falls euch zwischendurch nach Fernweh ist: In Stockholm fliegen inzwischen Fähren übers Wasser, fast lautlos und fast emissionsfrei. Hamburg, nimm dir ein Beispiel… Vielleicht ja ein Projekt für unseren Hubi.
Also: Kaffee nachfüllen, kurz durchatmen und rein in eine Ausgabe voller guter Leude, guter Geschichten und einer Woche, die wieder einmal bewiesen hat, dass diese Stadt zwischen Millerntor, Mikrofon und Museum einfach nie langweilig wird.
Und damit viel Freude mit unserem #SummaSummarum.
Gute Leude Podcast | Das Hamburg Gespräch
In der aktuellen Folge von „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ ist Dr. Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums, zu Gast. Sie spricht mit Lars über ihren Weg in die Kunst, prägende Erlebnisse sowie die Inspiration, die sie aus Begegnungen, Blumen und Friedhöfen zieht. Außerdem erzählt sie, wie sie Museen für alle öffnet, junge Künstlerinnen und Künstler fördert und warum ihr Hamburgs Vielfalt, Stadtviertel und urbane Lebensräume besonders am Herzen liegen.
Neue Folgen gibt es jeden zweiten Montag um 20:00 Uhr bei ahoyradio und überall, wo es Podcasts gibt.
Gute Leude unterwegs | Sportgala und Hamburg Gespräch

Auf der 20. Hamburger Sportgala wurde Horst Hrubesch für sein Lebenswerk geehrt. Großartig moderiert von Christina Rann. Laudatorin Almuth Schult fand genau die richtigen Worte: bodenständig, geradlinig, klar.
Wie bodenständig, zeigte sich später am Abend: Als ich Horst traf, packte er gerade belegte Vollkornbrote in Servietten. Ich sagte: Mensch Horst, hier gibt es doch warmes Essen. Seine Antwort: Die sind nicht für heute, die sind für morgen zu Hause. Gibt nichts Besseres als Butterbrot von gestern.
Diese Szene sagt wahrscheinlich mehr über ihn als jede Statistik. Trotz großer Erfolge als Spieler und Trainer ist er geblieben, was er immer war: der Horst aus Essen.
Ich erinnere mich auch gern an unseren gemeinsamen Podcast „Gute Leude – Das Hamburg-Gespräch“. Zur 100. Folge brachte er mir ein signiertes Trikot mit. Es hängt seitdem bei uns im Büro und sorgt regelmäßig für Stirnrunzeln, weil jeder weiß, dass ich St. Pauli- und Bayern-Fan bin.
Hört gern mal in die Folge rein. Lohnt sich.
ahoy Radio | Ukraine

„Imagine all the people livin’ life in peace…“ – nächste Woche Dienstag, anlässlich des vierten Jahrestags des russischen Überfalls auf die Ukraine, setzen MenscHHamburg, ahoy Radio und die Gute Leude Fabrik gemeinsam ein Zeichen für den Frieden.
Von 5 Uhr morgens – genau zu der Uhrzeit, an der der Angriff begann, bis 18 Uhr abends spielt ahoy Radio zu jeder vollen und halben Stunde einen Song, der vom Frieden erzählt.
Dazwischen kommen Hamburger Persönlichkeiten zu Wort, die mit klaren Botschaften Haltung zeigen. Ein Tag voller Musik, Stimmen und Solidarität für den Frieden und gegen das Vergessen.
Lars Meier Management & PR | Besuch bei „Wer weiß denn sowas?“

Eine sportlich-hanseatische Woche liegt hinter Christina Rann. Am Freitag zeichnete sie ihr Testimonial für Hamburgs Olympia-Bewerbung auf, am Samstag war sie als Field-Reporterin für DAZN beim Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen FC Bayern München im Einsatz. Am Montag hätte sie das Duell der beiden Vereine erneut kommentiert, diesmal in der Frauen-Bundesliga für Sport1. Die Partie musste jedoch wetterbedingt ausfallen. Leider sind es gerade die Spiele der Frauen, die während der Wintermonate häufiger aufgrund unbespielbarer Plätze abgesagt werden. Solche kurzfristigen Umplanungen sind dabei nicht nur für die Teams, sondern auch für Fans mit weiter Anreise besonders ärgerlich.
Zurück in Hamburg moderierte Christina am Dienstagabend die Sportgala und am Mittwochabend für DAZN die Dreier-Konferenz der Champions League.
Und für alle, die nach all dem Sport lieber etwas Kultur tanken möchten: Während andere mit Olympia oder Karneval beschäftigt waren, waren Jo Schück und Katty Salié auf der Berlinale unterwegs. Zwischen Filmschaffenden und Feierei spürten sie dem Politischen dieses Festivals nach – gar nicht mal so einfach. Das Ergebnis ist heute Abend, leicht verspätet, gegen Mitternacht im ZDF in einer neuen Ausgabe von aspekte zu sehen.
Gute Leude Podcast | Wie ist die Lage?
„Wir schicken weiterhin regelmäßig Hilfsgüter in die Ukraine – gerade jetzt, wo die öffentliche Aufmerksamkeit nachlässt, ist die Unterstützung besonders wichtig.“
In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ spricht Claudia Meister, Geschäftsführerin von Hanseatic Help, über die anhaltende Hilfe für die Ukraine und darüber, dass trotz nachlassender Aufmerksamkeit weiterhin wichtige Hilfstransporte organisiert werden. Außerdem geht es um die Hamburger Spendenkultur, den Alltag zwischen Engagement und Organisation sowie darum, warum Solidarität immer auch eine Frage der Würde ist. Darüber hinaus erzählt Claudia von ihrer Fußballleidenschaft für den VfL Bochum und ihren kleinen kulinarischen Vorlieben – von sauren Gurken bis Zitronensaft.
Hört jetzt rein in die Folge mit Claudia Meister.
Gute Leude unterwegs im Bucerius Kunst Forum

Diese Woche waren wir zum Neujahrsempfang des Bucerius Kunst Clubs eingeladen – und es war ein Abend mit richtig guten Leuden. Eröffnet wurde er von Götz T. Wiese, Vorstandsmitglied des Bucerius Kunst Clubs, bevor Dr. Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums, einen Ausblick auf die vielversprechenden Ausstellungen 2026 gab. Wer wissen möchte, woher sie ihre Inspirationen für die Ausstellungen nimmt, hört am besten in die aktuelle Folge unseres „Hamburg Gespräch“ Podcasts rein (s. Summa-Beitrag weiter oben). Weiter ging es mit Fee Schlennstedt, die den rund 500 geladenen Gästen den Nica Jazzclub vorstellte. Treue Besucher unseres „Hanse Rendezvous“ kennen den Club bereits. Allen anderen sei an dieser Stelle ein Besuch empfohlen – auch wenn man (noch) keinen Jazz mag. Das Programm ist einzigartig und immer hochkarätig. Der Höhepunkt des Abendprogramms beim Bucerius Kunst Club Neujahrsempfang war sicherlich der kurzweilig-unterhaltsame Kunsttalk zum Thema “Kunstkrimi” mit unserem Kunden Hubert Neubacher, u.a. Vorstandsmitglied des Bucerius Kunst Clubs, und der Hamburger Autorin Petra Oelker. „Hubi“ Neubacher spielte seine ganze charmante Art der Gesprächsführung aus, die man durch den Podcast „Hubis Hafenschnack“ kennt und liebt. Eine Art Live-Podcast, bei dem das Publikum gerne auch noch viel länger zugehört hätte.
Gute Leude unterwegs beim Fußball

Am Sonntag steht das „Derby der Liebe“ auf dem Programm – so nennen Fans das Duell zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen. Doch von viel Liebe wird diesmal wenig zu spüren sein. Beide Mannschaften brauchen die Punkte. Und zwar dringend. Für Romantik ist kein Platz, es geht allein um drei Zähler.
Selbst ein Unentschieden hilft keinem der beiden so richtig weiter. Entsprechend angespannt ist die Lage – auch bei uns in der Agentur. Unser Klient Arnd Zeigler drückt Werder Bremen die Daumen, Lars hält es mit dem FC St. Pauli, und Laura sitzt dazwischen und ist Fan von beiden Vereinen und wünscht beiden Teams drei Punkte gleichzeitig. Keine einfache Ausgangslage, zumal Tore vermutlich eh Mangelware sein werden.
So schade es ist, dass beide Traditionsvereine gerade mit dem Rücken zur Wand stehen: St. Pauli braucht die Punkte fast noch ein bisschen mehr. Entsprechend hoffe ich selbstverständlich auf einen Heimsieg am Millerntor. Anfeuern werde ich meinen Verein lautstark – aber immer auch mit viel Mitgefühl für den Gegner.
Es wird wahnsinnig spannend werden, und von Genießen kann bei diesem Fußballspiel wirklich nicht die Rede sein. Liebe schon gar nicht. Selbst dann nicht, wenn der erhoffte Heimspielsieg gelingt. Forza FCSP!
Eure

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