#SUMMASUMMARUM | 468

Moin aus der Schanze,

statt unserer klassischen Einleitung wollen wir in dieser Jubiläumswoche mit ein paar persönlichen Worten von Lars Meier starten: 

Liebe Leude, ich bin dankbar. Dankbar für meine Selbstständigkeit. Am 12. Mai 1991 habe ich LM Werbung & Beratung angemeldet.
Wobei ich ehrlicherweise sagen muss: Selbstständig war ich eigentlich schon vorher. Wohl aber nicht ganz legal. Mein Freund und Abi-Kollege Christian Haas erklärte mir damals irgendwann, dass man einen Gewerbeschein braucht, wenn man Rechnungen schreibt. Es war der Anfang von viel Lernen und blaue-Flecken-holen-durch-Fehler-machen.
Dieses Datum jährt sich nun zum 35. Mal.
Den 12. Mai habe ich damals ganz bewusst gewählt. Es ist der Geburtstag meines Vaters, der zu diesem Zeitpunkt bereits tot war. Auf eine gewisse Weise wollte ich ihn damit ehren.
Was für ein schöner Zufall, dass dieser Tag zugleich auch der Geburtstag von Rolf Zuckowski ist — eines Menschen, dessen Güte und Haltung für viele und vor allen Dingen für mich ein Vorbild geworden sind.
35 Jahre also.
Oder anders gesagt: 35 Jahre Ideen haben, Fehler machen, wieder aufstehen, weitermachen — oft mit mehr Enttäuschungen als Erfolgen.
Und trotzdem würde ich nichts davon missen wollen.
Denn das, was wir gemeinsam aufgebaut haben — mit der Gute Leude Fabrik, Lars Meier Management & PR, ahoy Radio, MenscHHamburg und vielen großartigen Kundinnen und Kunden — hat Spuren in dieser Stadt und anderen Leben hinterlassen. Sicher auch negative. Als Arbeitgeber und Firma produziert man manchmal eben auch Enttäuschungen. Sorry dafür.
Wir haben Dinge ausprobiert, lange bevor sie Trend wurden.
Unsere Stullen auf feinen Veranstaltungen vor mehr als 15 Jahren.
Viva con Agua Mineralwasser erdacht.
„Keiner kommt, alle machen mit.“
Der N Klub, als Nachhaltigkeit noch kein Mainstream war.
Den besten Radiosender der Welt einfach gemacht.
Oder neuerdings das Bällebad bei Ahoi – der Neujahrsempfang der besonderen Art.
Ideen, über die zunächst gelacht wurde.
Und plötzlich tauchten sie überall auf.
Das macht mich stolz.
Noch wichtiger sind mir aber die Menschen, die diese Reise mitgehen. Meine Teams. Menschen, die mich stützen, schützen, bewahren oder auch anfeuern.
Ich selbst bin nach 35 Jahren immer noch neugierig. Immer noch lernwillig. Immer noch voller Feuer und Begeisterung, andere Menschen zu begeistern.
Mir ging es übrigens nie um Häuser, Autos oder möglichst viel Geld. Ich wollte immer nur Kunst und eine Dauerkarte beim FC St. Pauli besitzen.
Für mich zählen Momente. Begegnungen. Erinnerungen. Und New York — die Liebe meines Lebens, die es mir gerade so schwer macht.
Mein Luxus waren immer Erlebnisse. So wie letzte Woche mit meiner Kollegin Laura Ullmann beim Einzug des SC Freiburg in das Europa Lesgue Endspiel nach drei Tagen OMR. 
Und bis heute gilt für mich ein Satz von Erich Kästner:
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
In diesem Sinne: Danke für 35 Jahre verrückte Wege, interessante Abbiegungen sowie Mut und Optimismus.
35 Jahre mit mehr machen als meckern und mit mehr Ja als Nein.
Danke und ahoy 
💚⚓️🤘🏽

Und damit viel Freude mit unserem #SummaSummarum.


 

Gute Leude Podcast | Wie ist die Lage?

In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ spricht Schauspieler Johannes Hegemann über seine Fernsehhauptrolle als Olivia Jones und erzählt von Dreharbeiten zwischen High Heels, Performance-Szenen und persönlicher Rollenfindung. Dabei geht es um die Herausforderung, einer Hamburger Ikone gerecht zu werden, aber auch um das Leben zwischen Theaterbühne, Filmset und norddeutscher Wahlheimat. Hegemann spricht über seine Verbundenheit zu Hamburg, die Unsicherheit eines Schauspielerlebens und die Frage, ob er jemals für einen klassischen Bürojob gemacht wäre. Außerdem geht es um Lieblingsorte zwischen Elbstrand und Altonaer Balkon, musikalische Guilty Pleasures, Franzbrötchen und die sportliche Krise des FC St. Pauli.
Reinhören lohnt sich!

Neue Folgen gibt es jeden Freitag um 12 Uhr und samstags um 11 Uhr bei ahoy Radio sowie auf allen gängigen Streaming-Plattformen.
„Wie ist die Lage?“ – Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft.



Gute Leude Podcast | Das Hamburg Gespräch

In der aktuellen Folge von „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ ist Schauspielerin Farina Flebbe zu Gast. Sie spricht mit Lars Meier über ihre Kindheit zwischen Alster, Stadtpark und Kino, über ihren Weg in die Schauspielerei und darüber, warum Hamburg für sie immer Zuhause bleibt – auch wenn es sie immer wieder in die Welt hinauszieht.

Neue Folgen gibt es jeden zweiten Montag um 20:00 Uhr bei ahoyradio und überall, wo es Podcasts gibt.



Gute Leude Events | MenscHHamburg Pflegemahl

Pflege braucht mehr als Applaus. Sie braucht Aufmerksamkeit – und Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai, veranstaltet der Verein MenscHHamburg e.V. zusammen mit Asklepios in der kommenden Woche nun bereits zum fünften Mal das „MenscHHamburg Pflegemahl“ im Reichshof Hamburg. Im Mittelpunkt des Abends stehen dabei stets die Menschen, die in der Pflege tagtäglich Außergewöhnliches leisten. Ihre Arbeit wird nicht nur durch Worte gewürdigt, sondern auch durch Taten: Mit einer großen Tombola unter dem Motto „Pflege für Pflege“ wird während des Abend jedes Jahr viel Geld gesammelt, um den Pflegekräften etwas Gutes zu tun. Im vergangenen Jahr waren es 21.100 Euro – eine tolle Summe, die wir aber natürlich in diesem Jahr noch toppen wollen.
Der Erlös wird in Form von Gutscheinen direkt den Pflegekräften zugutekommen und ihnen wertvolle Wohlfühlmomente im oft herausfordernden Berufsalltag ermöglichen.


 

ahoy Radio | Der ahoy-Thementag: Olympia in Hamburg

Große Emotionen, historische Momente, aber auch aktuelle Fragen aus dem Jetzt. Beim ahoy-Thementag dreht sich alles um Olympia und vor allem um die Frage:
Soll Hamburg sich bewerben?
 
Darüber wird diesen Samstag (16.05.) gesprochen – mit spannenden Gästen, stichhaltigen Argumenten und echten Einblicken. Zu hören ist das Ganze am Samstag ab 10 Uhr bei ahoy Radio über DAB+ sowie via App oder Webseite: www.ahoyradio.de/
 


Lars Meier Management & PR | Ball you need is Saisonfinale

 
Um das kommende Fußballwochenende, das schon vorab für blanke Nerven sorgt, perfekt anzustimmen, starten wir mit einer besonderen Folge von Arnd Zeiglers Podcast „Ball you need is Love“: Im Staffelfinale ist Per Mertesacker zu Gast. Aus London zugeschaltet spricht er überraschend offen über Druck, Perfektionismus und die Frage, warum ihm Fußball manchmal mehr Kraft geraubt als gegeben hat. Gleichzeitig blickt er auf die großen Momente seiner Karriere zurück – vom SV Werder Bremen bis zum WM-Titel 2014 – und darauf, warum Erfolg sich oft anders anfühlt, als er von außen wahrgenommen wird.

Mit dieser Folge verabschiedet sich der Podcast in die Sommerpause. Die letzte Folge der siebten Staffel ist ab heute Mittag bei ARD Sounds und überall dort zu hören, wo es Podcasts gibt.
Auch für Christina Rann steht ein intensives Wochenende bevor: Am letzten Bundesliga-Spieltag ist sie für DAZN als Field-Reporterin im Einsatz, wenn es im Millerntorstadion zwischen FC St. Pauli und VfL Wolfsburg um den Relegationsplatz geht – im Management werden spätestens ab 15.30 Uhr die Daumen gedrückt. 

Bereits am vergangenen Wochenende war Christina als Moderatorin für DAZN im Volksparkstadion bei dem Spiel des Hamburger SV gegen den SC Freiburg im Einsatz. Und auch am kommenden Sonntag ist sie wieder vor Ort: Für Sport1 kommentiert sie das Saisonfinale der Frauen-Bundesliga zwischen dem HSV und dem FC Bayern München. Wer nach Samstag noch nicht genug Fußball hat, schaltet also ab 14 Uhr ein – oder ist im besten Fall im Stadion dabei.
 

 

Gute Leude Koops | Frische Fotografie

Die Frische Fotografie sorgt bei unseren Veranstaltungen für das perfekte Erinnerungsbild des Abends. Die Fotobox mit wechselnden Hintergrundmotiven ist ein echter Dauerbrenner, an der kein Gast ohne ein Lächeln vorbeikommt.

Probiert sie doch bei einer unserer nächsten Veranstaltungen mal aus.

 


 

Gute Gedanken | St. Pauli

Manchmal frage ich mich, warum wir uns das eigentlich antun.
Warum man sich Woche für Woche emotional derart ausliefert für 90 Minuten Fußball. Ich zumindest. Und dann kommt so ein Bundesliga-Finale im Abstiegskampf daher und liefert die Antwort gleich mit.
St. Pauli geht als Tabellenletzter in den letzten Spieltag. Ausgerechnet jetzt. Nach Verletzungen, nach Rückschlägen, nach einem respektablen, aber eben wieder verlorenen Spiel. Und plötzlich steht man ganz unten und schaut auf ein Endspiel gegen Wolfsburg, das größer kaum sein könnte.
Die einzige Hoffnung, der kleine Lichtstrahl in diesem ganzen Druckkessel: Ein Unentschieden reicht mutmaßlich auch Wolfsburg nicht. Beide Mannschaften müssen auf Sieg spielen. Beide wissen, dass Taktieren kaum möglich ist. Beide wissen, dass irgendwo Heidenheim sitzt und nur darauf wartet, dass sich zwei andere gegenseitig zerlegen.
Das Ganze bekommt dadurch fast etwas von einem Gladiatorenwettkampf.
Nicht im pathetischen Sinn, sondern in dieser brutalen Klarheit: Alles richtet sich auf diesen einen Nachmittag aus. Angriff oder Untergang. Risiko oder Relegation. Leben oder Tod — zumindest sportlich gedacht.

Und genau das sollte man nie vergessen:
Es geht hier nicht um echte Tragödien. Nicht um Krieg, Krankheit oder existenzielle Not. Es geht „nur“ um das sportliche Überleben in der ersten Liga. Aber genau deshalb lieben Menschen Fußball ja so sehr: Weil sich in diesen 90 Minuten alles plötzlich riesengroß anfühlt.
Vielleicht ist genau darin nun auch die Chance für St. Pauli verborgen.
Dass niemand mehr etwas erwartet. Dass nur noch Kampf hilft. Dass Schönheit egal ist. Dass man einfach nur irgendwie überleben muss.

Und vielleicht entsteht genau daraus dann doch noch dieser eine Nachmittag, über den man in zehn Jahren sagt:
„Weißt du noch damals gegen Wolfsburg?“
Noch fehlt mir der Glaube ein wenig daran, aber es sind ja noch ein paar Tage zum Mutschöpfen bis zum finalen Samstag.

Forza FCSP 🤘🏽💚

Eure

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