#SUMMASUMMARUM | 476

Moin aus der Schanze,

was hat Lars in New York gemacht? War er bei Taylor Swifts Hochzeit? Hat er ein Banner auf der Spitze des Empire State Buildings entrollt? Oder hat er nur den FIFA-Präsidenten angerufen, damit Trump endlich die rote Karte bekommt? Alles ist möglich. Was es wirklich war, verrät er euch in seinem Reisebericht. 

Ansonsten haben wir heute jede Menge Podcasts und einen ganz hervorragenden Veranstaltungstipp im Gepäck. Im Ernst Deutsch Theater wird sich nochmal mit dem Lieblingstier der Deutschen auseinandergesetzt. Denn Golden Retriever war gestern, die Deutschen sind jetzt Wal-Fans. Und ihr? Habt ihr mit Fischbrötchen zwischen den Kiemen auf eine Rettung von „Timmy“ hin gefiebert oder wart ihr eher Team Sprengen? Falls ihr euch noch nicht sicher seid, möchten wir euch den Wal-o-Mat ans Herz legen. 

Und damit viel Freude mit unserem #SummaSummarum.


 

Gute Leude unterwegs | Lars in New York

Der ein oder andere wird es wissen: New York ist meine zweite Heimat. Mein Sehnsuchtsort. Eine Stadt, in der ich mich oft sicherer bewege als in Hamburg. Dort tanke ich Energie, finde Inspiration – und manchmal auch ein Stück Kunst für zu Hause.
Diesmal stand die Fußball-WM im Mittelpunkt meines Besuchs. Ich durfte zwei Spiele der deutschen Nationalmannschaft erleben. Sportlich nicht mit dem gewünschten Ausgang, aber mit vielen Erkenntnissen. Die größte hatte allerdings nichts mit Fußball zu tun: In New York wird nicht über Verkehr geredet. Nicht über Staus, nicht über rote Ampeln, nicht über Baustellen und nicht über Zugverspätungen. Vor allem wird darüber nicht geschimpft. Er ist einfach da. Ich habe Taxifahrer auf Rushhour, Umleitungen und Straßensperrungen angesprochen – etwa wegen einer Pride-Parade. Viele schauten mich verständnislos an. Nicht, weil es das dort nicht gibt. Sondern weil es niemanden beschäftigt. Millionen Menschen teilen sich eine Stadt. Natürlich dauert dann manches länger. Das wird akzeptiert.
Dasselbe auf der Schiene: Es sind lange Strecken, es kann immer etwas passieren. Verspätungen gehören dazu. Den schönsten Moment habe ich in Boston erlebt: Ein Zug mit der Aufschrift World Cup Express sollte die Fans in rund 30 Minuten vom Zentrum zum Stadion bringen. Am Ende brauchten wir mehr als eine Stunde. Und wisst ihr was? Niemand beschwerte sich, fluchte oder erklärte lautstark, wie unfähig die Bahn sei. Niemand ließ sich davon den Tag verderben. Ich fand das großartig. Natürlich bin ich auch sehr deutsch. Ich ärgere mich ebenfalls mal über eine Umleitung oder einen Stau. Aber muss daraus gleich ein Tagesprogramm werden?
Gerade in Hamburg wird im Moment an jeder Ecke gebaut. Das nervt. Aber es bedeutet auch, dass etwas entsteht, investiert wird und eine Stadt sich verändert. Vielleicht sollten wir uns ein kleines Stück New Yorker Gelassenheit abschauen und verstehen, dass nicht alles, was uns aufhält, ein Skandal ist. Manches ist einfach das Leben in einer großen, lebendigen Stadt. Und wenn wir akzeptieren, dass wir die Straße, die Schiene und den öffentlichen Raum mit vielen anderen Menschen teilen, dann kommen wir vielleicht nicht schneller ans Ziel, aber deutlich entspannter. 



Gute Leude Podcast | Wie ist die Lage?

In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ spricht Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote über das gescheiterte Olympia-Referendum, Zukunftstechnologien wie den Hyperloop und aktuelle Herausforderungen der Stadt. Außerdem verrät er, warum Ostafrika ganz oben auf seiner Reiseliste steht und roher Blumenkohl zu seinen Lieblingssnacks gehört. Reinhören lohnt sich.

Neue Folgen „Wie ist die Lage?“ gibt es jeden Freitag um 12 Uhr und samstags um 11 Uhr bei ahoy Radio sowie auf allen gängigen Streaming-Plattformen.
„Wie ist die Lage?“ – Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft.


 

Gute Leude Podcast | Das Hamburg Gespräch

In der aktuellen Folge von „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ ist Schauspielerin Victoria Trauttmansdorff zu Gast. Sie spricht mit Lars Meier darüber, wie die Hansestadt im Laufe der Jahre zu ihrer Heimat geworden ist und warum sie sich bis heute von der Alster und der Elbe gleichermaßen angezogen fühlt.
Außerdem erzählt sie von ihrer Arbeit am Thalia Theater, von den Veränderungen in ihrem Beruf und dem Wunsch, Hamburgs historische Schönheit für kommende Generationen zu bewahren.

Neue Folgen „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ gibt es jeden zweiten Montag um 20:00 Uhr bei ahoyradio und überall, wo es Podcasts gibt.



Gute Leude Podcast | Neue Staffel „Neulich im Bestattungsladen“

Über den Tod zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer. Julia Kreuch und Renske Steen von faarwel Bestattungen hingegen tun genau das und zeigen, wie viel Menschlichkeit, Vertrauen und manchmal sogar Leichtigkeit in ihrem Berufsalltag steckt. Morgen startet die zweite Staffel ihres Podcasts „Neulich im Bestattungsladen“.
In zehn neuen Folgen geben die beiden Bestatterinnen erneut ehrliche, persönliche und oft überraschende Einblicke in ihren Arbeitsalltag und räumen ganz nebenbei mit Klischees rund um das Bestattungswesen auf.

„Neulich im Bestattungsladen“ erscheint alle zwei Wochen dienstags. Auf ahoy Radio sind die Folgen jeweils dienstags um 12 Uhr sowie donnerstags um 14 Uhr zu hören. Und außerdem auf allen gängigen Podcastplattformen.

Passend zum Staffelstart hat faarwel am vergangenen Wochenende übrigens ihren zweiten Standort in Hamburg St. Georg eröffnet. Wir gratulieren herzlich zur Eröffnung und wünschen für den neuen Standort alles Gute.



Lars Meier Management & PR | TV, Taktik, Torschuss

Eine weitere Woche Fußball liegt hinter uns – „pickepackevoll“ würde Arnd Zeigler sie vermutlich nennen. Apropos Arnd: Er hatte diese Woche Geburtstag, wozu wir ihm auch auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich gratulieren.
Christina Rann war auch diese Woche für MagentaTV im WM-Einsatz. Zum Wochenstart kommentierte sie in der Nacht von Montag auf Dienstag das Achtelfinale zwischen den USA und Belgien, in dem selbst die revidierte rote Karte des US-Star-Spielers Balogun den klaren 4:1-Sieg der Belgier nicht verhindern konnte. 
Am Dienstagabend ging es direkt weiter: Gemeinsam mit Expertin und Co-Trainerin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft Julia Šimić übernahm Christina beim Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten den Taktik-Kommentar für den MagentaTV-2-Kanal. Und auch morgen Abend ist sie im Einsatz: Sie übernimmt auch beim Viertelfinale zwischen Norwegen und England den Taktik-Kommentar, zusammen mit Ex-Profi und Experte Sebastian Kneißl. Anpfiff ist um 23 Uhr.
Und wer die WM-Folgen von „Zeigler & Köster“ noch nicht in sämtliche Fußball-Chatgruppen weitergeleitet hat, sollte das wirklich dringend nachholen. „Moraltheologe“ Arnd Zeigler und „Chefideologe“ Philipp Köster begleiten das Turnier seit Tag 1 mit der nötigen Portion Wahnsinn.
Aktuell freuen sich die beiden über den Viertelfinaleinzug unserer Schweizer Nachbarn, diskutieren fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen und wundern sich einmal mehr über die stetig absurder werdende Figur des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino – inklusive dubioser Telefonate mit Donald Trump. Dazu gibt’s Gedankenspiele über „Gute-Laune-Onkel“ Jürgen Klopp als Bundestrainer und Rudi Völler als mögliches Gegengift gegen den vermeintlichen Red Bull-Einfluss beim DFB. 
Ob direkt aus den USA oder aus dem Türkei-Urlaub: Zeigler und Köster liefern bis zum Finale täglich ab. Wichtig dabei: Das ist kein Podcast für diejenigen, die einen akkurat gelernten Turnierbaum erwarten, sondern für die, die gerne zuhören, wenn zwei Podcast-„Horsts“ konfus über Fußball sprechen – Dödelcontent inklusive. Die aktuelle Folge hört ihr hier.


 
ahoy Radio | CATT zu Gast im ahoy Studio

Passend zur Veröffentlichung ihres neuen Live-Albums „Alive“ war Musikerin CATT zu Gast im ahoy-Studio.
Im Gespräch mit Jeanne erzählt sie, warum sie sich für ein Live-Album entschieden hat, welche Kraft Musik entfalten kann und wie ihre Songs Menschen verbinden sollen. Außerdem spricht CATT über ihr eigenes Ticketsystem und die vielfältigen Herausforderungen für Musiker*innen in der heutigen Zeit. 
Schließlich geht es noch um ihre Inspirationen und einen ganz besonderen Bühnenmoment, der ihr bis heute im Gedächtnis geblieben ist. 
Das komplette Interview gibt es jetzt auf der ahoy-Website zum Nachhören. 


 
 Gute Leude PR | Wackenkatze

Wenn die Winkekatze Metal hört: Helga erobert Wacken! 
Vom 29. Juli bis 1. August wird Wacken wieder zum lautesten Dorf der Welt und dieses Jahr gibt es neben legendären Gitarrenriffs noch eine echte Überraschung: DONKEY PRODUCTS bringt gemeinsam mit dem Wacken Open Air die limitierte Lucky Cat „Helga“ an den Start.
Die kultige Winkekatze hat sich für das 35. Jubiläum des Festivals ordentlich herausgeputzt. Statt freundlich zu winken, zeigt Helga stilecht die Metal-Pommesgabel, trägt das offizielle Wacken-Design 2026 und verbindet den Charme der klassischen Lucky Cat mit der unverwechselbaren DNA des größten Heavy-Metal-Festivals der Welt.
Das Beste: Helga ist auf nur 5.000 nummerierte Exemplare limitiert. Damit ist sie nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch das perfekte Sammlerstück für alle, die Festival-Feeling mit nach Hause nehmen möchten.
Wer nicht bis zum Festival warten möchte, kann sich seine Lucky Cat ab sofort im DONKEY Onlineshop vorbestellen – der Versand startet pünktlich zum Festivalbeginn. Festivalbesucher finden Helga außerdem exklusiv am DONKEY-Stand auf dem Wacken-Gelände sowie im Wacken Flagship Store.
Unser Tipp: Schnell sein lohnt sich, bei einer Winkekatze, die statt zu winken die Pommesgabel zeigt, dürfte die Nachfrage mindestens so laut werden wie die Main Stage.
Rock on – und viel Glück mit der wohl härtesten Winkekatze der Welt! 



Gute Leude Veranstaltungstipp | Timmy – Die Hope stirbt zuletzt 


Gute Leude gehen am Samstag ins Theater. „TIMMY – Die Hope stirbt zuletzt“ im Ernst Deutsch Theater macht aus der Geschichte des gestrandeten Wals Timmy eine wilde Mischung aus Theater, Konzert und Performance, irgendwo zwischen Weihrauch, KI-Pop und jeder Menge Fragen über Mitgefühl, Medienhype und unser Verhältnis zu Tieren. Im Anschluss gibt’s ein spannendes Gespräch mit Gästen aus Tierschutz und Aktivismus, bevor die Berliner Band Tulpe den Abend mit ihrem Kultsong „Sprengt den Wal“ abschließt.
Präsentiert von ahoy Radio. Letzte Karten gibt es hier. 


 

Gute Gedanken | Lars Kolumne

Haben Sie das Mittwoch Abend auch gespürt?
Diese Leere. Diese Trostlosigkeit. Diese erschütternde Ereignislosigkeit.
Kein WM-Spiel. Keine zurückgenommene Rote Karte. Kein VAR, der nach fünf Minuten zu dem Schluss kommt, dass er sich das Ganze vorsichtshalber noch einmal fünf Minuten anschauen muss.
Einfach nichts.
Also musste Markus Lanz ran.
Das ist ungefähr so, als würde nach einem Champions-League-Finale plötzlich die Jahreshauptversammlung des Kleingartenvereins übertragen.
Nach drei Wochen Fußball-WM war der Tagesablauf doch perfekt organisiert: arbeiten, essen, Fernseher an. In der Halbzeit kurz so tun, als würde man etwas für die Gesundheit tun, und danach wieder zurück aufs Sofa.
Und gestern? Man saß plötzlich seiner Familie gegenüber. Manche haben sich sogar unterhalten. Ein Zustand, den die FIFA dringend untersuchen sollte.
Zum Glück geht es heute weiter. Aber die eigentliche Katastrophe kommt erst noch. In neun Tagen ist Schluss.
Und dann?
Soll man etwa Bücher lesen? Freunde treffen? Die Wohnung aufräumen? Das kann doch nicht der Plan sein. Das ist doch kein Leben.
Ich hätte deshalb einen konstruktiven Vorschlag.
Die FIFA hat 211 Mitgliedsverbände. Also beginnen wir direkt am 1. Januar mit der Qualifikation für die nächste Weltmeisterschaft. Jeden zweiten Tag ein Länderspiel. Mit Hin- und Rückspiel kommen wir auf rund 210 Spieltage.
Und an den übrigen Tagen? Bundesliga. Schluss mit diesem antiquierten „Samstag, 15:30 Uhr“. Gespielt wird künftig immer dann, wenn gerade kein Länderspiel stattfindet.
Endlich Struktur im Kalender.
Und die nächste Weltmeisterschaft? Bitte direkt mit 128 Mannschaften.
Denn seien wir ehrlich: Kap Verde, Curaçao oder Haiti haben uns mehr Freude gemacht als so manche selbst ernannte Fußballgroßmacht. Die sind deshalb selbstverständlich direkt qualifiziert. Deutschland muss sich seinen Platz erst einmal verdienen.
Gespielt wird die WM dann einfach sechs Monate am Stück. Die anderen sechs Monate gehören den nationalen Ligen und der UEFA Champions League mit 400 Mannschaften. Auch hier gilt das Prinzip: Die kleinen sind groß. Malta startet hier mit 8 Mannschaften. Winterpause? Braucht kein Mensch. Sommerpause? Klingt verdächtig nach Freizeit.
Ehen werden gerettet, weil niemand mehr diskutieren muss, was man abends macht. Das Wort „spielfrei“ wird aus dem Duden gestrichen. Und wer trotzdem noch Zeit übrig hat, kann sich ja die Pressekonferenz von Gianni Infantino ansehen oder geht raus zu einem Oberliga-Spiel. 
 
Danke, Gianni. Ich bin sicher, Sie erkennen das Potenzial dieser Idee.
Und falls nicht, machen Sie die WM einfach mit 256 Mannschaften. Sie sind schließlich der einzige Mensch auf der Welt, der beim Wort „Übertreibung“ zuerst an „zu wenig“ denkt.

-LM


 

Netzfund der Woche

 



Gute Leude Koops | Old MacDonald

Auf jeder Veranstaltung, bei der Andreas sein Essen aufbaut, geht man definitiv nicht mit leerem Magen nach Hause. Mini-Burger beim Sommerfest, Mini-Pizzen bei Ahoi, Chili con Quinoa beim Hanse Rendezvous oder kleine Fleischbällchen für den Heimweg – seine Auswahl ist vielfältig und immer lecker.
Wenn euch die nächste Veranstaltung mit Old Macdonald zu weit weg erscheint, dann schaut doch einfach mal in seinem Restaurant vorbei. 


Eure

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