#SUMMASUMMARUM | 365

Moin aus der Schanze, 

letzte Woche haben wir zur Demo gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Wie ihr alle wisst, war der Menschenansturm so groß, dass die Demo wegen Überfüllung abgebrochen werden musste. Und nicht nur in Hamburg wurde Solidarität gezeigt: Die Kundgebungen der deutschen Großstädte konnten einen Zulauf von über 1,5 Millionen (!) Menschen verzeichnen. Die Bilder auf Social Media sprechen für sich.

Aber die AfD wäre nicht die AfD, wenn sie nicht noch versuchen würden, einen verzweifelten Trumpf zu spielen. Rechte Kreise behaupten, dass die Bilder der Menschenmassen fake seien. Sie springen damit auf einen Zug auf, der die allgemeine Angst und Verwirrung vor künstlicher Intelligenz bedient und das Vertrauen in die Berichterstattung erschüttern soll. Die dpa hat diese Vorwürfe dementiert, die Bilder sind tatsächlich echte Drohnenaufnahmen. Dies zeigt wieder einmal, wie sehr man aufpassen muss, welche Informationen man liest, glaubt und weiterträgt.

Hier ist man beispielsweise bei unserem Klienten Felix Seibert-Daiker an der richtigen Adresse: Als neuer Sprecher bei MDR Aktuell bringt er täglich Licht in den dunklen Wirrwarr der Falschmeldungen. Und was ist glaubwürdiger als eine gut recherchierte und repräsentative Studie? Wir durften den Tourismusverband bei einer Befragung Hamburger Bürgerinnen und Bürger unterstützen, um herauszufinden, was sie wirklich vom Tourismuszulauf halten. Und wer auf kurze, knackige Infos steht, dem legen wir unseren (fast) täglichen Podcast „Wie ist die Lage?” ans Herz, der endlich zurück aus dem Winterschlaf ist und wieder zuverlässig die spannendsten Entwicklungen der Stadt direkt auf eure Ohren sendet. 

Am Sonntag gehen die Proteste gegen Rechtsextremismus in Hamburg weiter. Sehen wir uns um 14 Uhr am Michel?

Bis dahin viel Vergnügen mit unserem #Summasummarum.

PS: Wer immer informiert bleiben will, kann das Summa gerne abbonieren :-)


GLF für Tourismusverband Hamburg e.V.  | Hamburg mag seine Touristen

Touristinnen und Touristen lieben Hamburg, so viel steht fest. Doch wie stehen die Menschen in Hamburg eigentlich zu ihren Besuchenden? Anlässlich des 125. Jubiläums des Tourismusverband Hamburg ging das Institut für nachhaltigen Tourismus genau dieser Frage nach. So weit, so gut – und wie erreichen die spannenden Ergebnisse der Studie die Öffentlichkeit? Da kamen wir ins Spiel. Mehrere Monate lang begleiteten wir die Forschung beratend im Hinblick auf Fragen der PR. Die abschließende Pressekonferenz in dieser Woche verdeutlichte das Interesse an den Erkenntnissen rund um die sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Tourismus in Hamburg. Die Stadt liebt seine Touris – und die Medien lieben diese Nachricht. So berichteten u.a. das Abendblatt, ZEIT ONLINE , das Hamburg Journal und Sat.1 Regional, aber auch überregionale Medien wie die Süddeutsche und Fachmedien wie Hotelier.de über die Ergebnisse der Studie. Ein voller Erfolg also – der Tourismus in Hamburg ebenso wie unsere Arbeit für den Tourismusverband.


Lars Meier Management & PR | Felix Seibert-Daiker bei MDR Aktuell

Diese Woche war wieder einiges los: Der GDL-Streik legt das Land lahm, Sturm Jitka machte einigen Wirbel im Norden und in New Hampshire sorgte Trump als Gewinner der Vorwahlen für Furore. Für zuverlässige Orientierung im Nachrichten-Wirrwarr steht Felix seit kurzem nicht nur bei FAKT, sondern auch für MDR Aktuell vor der Kamera. Jeden Tag um 21:45 Uhr berichtet die Nachrichtensendung von den aktuellsten Ereignissen – von regional bis international. Am Mittwoch war unter anderem die Veröffentlichung des „Sachsen-Monitors“ Thema – mit erschreckenden Zahlen: Ein Drittel der Sachsen denkt, Deutschland gleiche eher einer Diktatur als einer Demokratie. Daran sieht man: Es ist wichtig, gut informiert zu sein. Bei Felix ist man da an der richtigen Adresse.


Das Podcast-Zitat der Woche

„Was noch kommen kann? Gesundheitsminister will ich wirklich nicht werden. […] Mit dem Schlauchboot auf dem Meer unterwegs sein und mich um Umweltschutz kümmern, das wäre noch eine Option.”

Seit einem Jahr ist Prof. Dr. Christian Gerloff Ärztlicher Direktor des UKE. Welche Pläne er mit Hamburgs renommiertestem Klinikum verfolgt und wie er sich seine persönliche Zukunft vorstellt, verrät er in „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“. Dazu wirft er gemeinsam mit Lars einen Blick auf die Entwicklung unseres Gesundheitssystems und richtet sich mit einem Appell an die Zuhörenden. Hier oder auf eurem bevorzugten Streamingportal findet ihr die neue Folge.  

„Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ ist eine Produktion der Gute Leude Fabrik. Neue Folgen gibt es jeden zweiten Montag um 20 Uhr im Programm von ahoy radio und im Anschluss überall, wo es gute Podcasts gibt.


ahoy radio | ahoy, Mine

Neues Jahr, neue Studiobesuche. Wir lieben den Austausch mit Nachwuchstalenten ebenso sehr wie mit langjährig etablierten Szenegrößen. Am Mittwoch ist Sängerin Mine aus Berlin angereist, um im ahoy-Studio ein Radiointerview und ein Video für das „BandFragenBingo“ aufzuzeichnen. Das Interview lief am Donnerstag bei „ZEHN UHR MITTAGS“, unserer Morgensendung am Vormittag. Das fantastische BandFragenBingo-Video werdet ihr pünktlich zu Mines Album-Release am 2. Februar auf der Instagram-Seite von ahoy radio sehen können. Auf ihrem fünften Studioalbum „Baum“ zeigt sich Mine verletzlich und emotional. Sie experimentiert mit verschiedensten Stilen: Neben Rapper Mauli ist auf dem Album auch ein Knabenchor zu hören. Den Tourauftakt feiert Mine dann in Hamburg: Am 18. April seht ihr sie in der Großen Freiheit 36. 


GLF für Barkassen-Meyer | Erster „Hubis und Odos Hafenschnack-Törn“

Vom Hafensenator bis zur Museumskuratorin, vom Elbtaucher bis zur Bischöfin und den vielen Menschen, die sich jeden Tag hauptberuflich und ehrenamtlich im Hamburger Hafen engagieren: Genau 60 Gäste begrüßte Hubert Neubacher in dem von uns produzierten Podcast „Hubis Hafenschnack“ bereits und führte mit ihnen spannende Gespräche über Leben und Arbeit in unserem wunderschönen Hafen. Um den Abschluss der 3. Podcast-Staffel gebührend zu feiern, lud Hubi gemeinsam mit Odo Mario Wehr, Inhaber von Odo‘s Kaffeeklappe und einer der ersten Gäste des Podcasts, am vergangenen Freitag zur ersten Ausgabe von „Hubis und Odos Hafenschnack-Törn“ ein. Rund 100 Gäste kamen auf der MS Commodore von Barkassen-Meyer zusammen und stießen gemeinsam auf das neue Jahr an. Wir freuen uns sehr, dass wir beim Einladungsmanagement zur Veranstaltung unterstützen durften und können den Start der 4. Staffel des „Hafenschnacks“ im Frühjahr kaum erwarten. Bis dahin empfehlen wir euch noch einmal alle bisherigen Folgen. Hier entlang.


GLF für INC art fair | Gewinnt einen Kunstdruck

Hamburg ist bunt. Und seit es die INCorporating art fair gibt, sogar noch etwas bunter. Bereits drei Mal durften wir für reichlich Aufmerksamkeit für die etwas andere Kunstmesse sorgen. Mit Erfolg – denn auch 2024 bringen die Veranstaltungen aus München die INC wieder in unsere Stadt. Markiert euch schon mal den 6. bis 8. September in euren Kalendern, denn an diesen Tagen verwandelt sich das Museum der Arbeit wieder in eine Oase der Kreativität. Wenn ihr selbst Kunst ausstellen möchtet, könnt ihr euch noch bis zum 31. Januar hier bewerben.

Ganz gleich, ob ihr einfach Neues entdecken oder eigene Werke präsentieren möchtet: Wir verkürzen euch die Wartezeit und verlosen einen limitierten Kunstdruck mit dem Titel „Gleis 3” der INC-Künstlerin Elica Tabakova. Schreibt uns dafür einfach eine liebe Mail an summa@guteleudefabrik.de und abonniert das Summasummarum. Wir drücken euch die Daumen.


Die Woche bei “Wie ist die Lage?”

„Wie ist die Lage?“, unser (fast) täglicher Podcast in Kooperation mit der Hamburger Morgenpost, ist endlich zurück aus der Winterpause. Diese Woche waren bei uns folgende Hochkaräter zu Gast:

„Ich habe meine politische Arbeit immer gerne gemacht.“

Im Dezember 2023 hat Dr. Miriam Putz ihr Mandat als Wirtschaftssprecherin bei der Grünen-Fraktion niedergelegt. Seither arbeitet sie bei der Handelskammer. Bei „Wie ist die Lage?“ spricht sie über Höhe- und Tiefpunkte während ihres Mandats.

„Ich engagiere mich so viel, wie es sich in einer Demokratie gehört.“

Gustav Peter Wöhler ist Schauspieler und Musiker. Er erzählt im Podcast vom Solidaritätskonzert am 25. Januar in der Laeiszhalle und berichtet, welche Künstler anwesend waren.

„Man erwartet heutzutage mehr als das Nackensteak im Brötchen.“

Eventgastronom Björn Hansen erzählt bei „Wie ist die Lage?“ von seinen aktuellen Projekten und seinem Antrieb.

„Niemand in unserer Stadt braucht die AfD.“

Dennis Thering ist Fraktionsvorsitzender der CDU Hamburg. Er spricht im Podcast über die anstehenden Bezirks-, Europa- und Bürgerschaftswahlen und die AfD.

„Im Lotto gewinnen meistens die richtigen Leute.“

In der Folge mit Dr. Helmut Becker, dem Vorstandsvorsitzenden von ZEAL Ventures, geht es um das deutsche Lottogeschäft.

Alle Folgen „Wie ist die Lage?“ hört ihr hier und von Montag bis Freitag um 12 Uhr bei ahoy radio.


Laut gedacht | Lars sagt: „Helfen hilft“

Einmal im Jahr findet in Freiburg ein Essen samt Kleiderausgabe für Bedürftige statt. Ich darf das seit sechs Jahren begleiten und auch wenn die Strecke von Hamburg nach Freiburg immer etwas mühsam ist, erfüllt mich das mit großem Glück. In einer Zeit, in der jeder seine Probleme offen zur Schau stellt oder die Mundwinkel dauerhaft nach unten gezogen sind, wir alle durch Inflation, Kriege und Frostwetter ganz frustig werden, ist dieser Tag in Freiburg wie eine wunderbare Standortbestimmung der wirklichen Stimmungslage. Denn gemeinsam können wir eine ganze Menge Gutes tun. Angefangen hat die Aktion vor sechs Jahren mit 80 Bedürftigen, dieses Jahr kamen über 400 Freiburgerinnen und Freiburger. Das mag an der größeren Not, aber auch an der Beliebtheit der Veranstaltung liegen, denn auch der Kreis der Helferinnen und Helfer wird immer größer. Mit großem Spaß und immer lächelnd wird beim Essen Nachschlag verteilt, Geschirr abgewaschen, Kleidung sortiert oder den Kindern ein extra Schokoriegel zugesteckt.

Hier sind Mitglieder aus dem Umfeld des SC Freiburg oder gar Nationalteams genauso engagiert wie Diakonie-Mitarbeiterinnen. Da die Veranstaltung eine Nähe zum Fußball-Bundesligisten hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die gesammelte Kleidung auch von einem Bundesliga-Stürmerstar oder Nationalspieler stammt und Obdachlose stolz mit Kleidung mit dem SC-Logo von dannen ziehen. Alle lächeln, obwohl sie weitaus größere Probleme haben als den Bahnstreik oder durch durch Trecker verstopfte Straßen. Mehr als die Hälfte der Bedürftigen stammt aus der Ukraine. Ohne eine Möglichkeit, sich verbal zu verständigen, umarmen sie die Helfenden oder erzählen radebrechend, dass es in ihrer Unterkunft eiskalt ist und sie im Mantel frühstücken müssen. Was sich anhört wie Geschichten von unseren Großeltern nach dem Krieg, ist aktuelle Realität. Diese acht Stunden verändern einen sehr, wenn die Empathienerven nicht komplett eingefroren sind. Danach mag man kaum mehr über eigene Probleme sprechen, weil sie auf einmal sehr klein erscheinen. Mein persönliches Fazit: Statt sich allzu häufig im Frust über die eigene Lage zu verlieren, sollte man lieber einem Fremden die Hand geben und sagen: Schön, dass du da bist, wie kann ich dir helfen? Vielen ist schon geholfen, wenn sie eine heiße Tasse Kaffee und ein paar gute Worte bekommen. Die SC Freiburg-Teamjacke ist dann noch die Krönung eines schönen Tages für die Menschen, die sonst viel zu häufig im Schatten sind. Und dieser Schatten des Lebens ist überall, auch in Hamburg.


Unsere Lieblinge des Monats

Natürlich müsst ihr auch im neuen Jahr nicht auf unsere Lieblinge des Monats verzichten – und wir können euch versprechen: Auch in 2024 bleibt’s hochkarätig. Im Februar empfehlen wir euch beispielsweise das neue Buch von @kriegundfreitag, den Rollerskate Jam im Mojo und das Konzert von Fever Ray auf Kampnagel. Außerdem haben wir unseren liebsten Weinbars in Hamburg für euch gesammelt. Alle Tipps findet ihr hier.

Damit verabschieden wir euch in ein schönes Wochenende.

Eure

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Moin aus der Schanze,  seid ihr heute Morgen mit Klängen aus dem Radio aufgewacht? Lief da folgendes Lied? “They say we′re young and we don’t