#SUMMASUMMARUM | 273

Moin Moin aus der Schanze,

Streichen, Schleppen, Einrichten. Während ihr diese Zeilen lest, bereiten Helfende, auch dank der Unterstützung von euch, die ersten Wohnungen für Geflüchtete vor. Die „MenscHHamburg-WGs“ nehmen Form an, sodass es auch dort bald direkt ausgesprochen werden kann: Moin Moin, Refugees. Die Buttons mit diesem solidarischen Gruß sind ein ermutigendes Beispiel, was vermeintlich kleine Ideen bewirken können. Die reine Botschaft setzt bereits ein Zeichen, bei dem es aber längst nicht bleibt. Da sie aus Überzeugung kommt und nicht etwa aus dem Eindruck, helfen zu müssen. Wenn uns die Ideenfindung und Umsetzung von Hilfsaktionen in der Vergangenheit eines immer wieder gezeigt hat dann, dass Hilfe ansteckend ist. Denn im Gegensatz zu reinem Aktionismus tut sie allen Beteiligten auf eine andere Weise gut. Allen voran natürlich den Menschen, die danach fragen. Aber eben auch denjenigen, die so helfen, wie sie es können. Wir sind dankbar und froh, auch bei dieser Aktion viele Menschen an unserer Seite zu wissen, die unsere Überzeugung teilen. Selbst ein einzelner Button zeigt spürbar: Anstecken hilft und Helfen steckt an.

Falls ihr noch nicht dabei seid, erfahrt ihr im Folgenden, wie ihr #MoinMoinRefugees unterstützen könnt. Ebenso, wie auch Kunst ein kraftvolles Mittel in Krisenzeiten sein kann. Unser Lesetipp hingegen, wie Unternehmen unaufrichtige Kommunikation um die Ohren fliegen kann. Selbstverständlich haben wir auch wieder jede Menge Tipps für euch, wie ihr euch selbst in diesen Tagen etwas Gutes tun könnt.          

Viel Vergnügen mit unserem #Summasummarum.


Podcast-Zitat der Woche

„Ich wünsche mir ein bisschen mehr Ottensen für ganz Hamburg.“

Was die anderen Stadtteile sich von Ottensen abschauen können, verrät Tagesschau-Sprecherin Julia-Niharika Sen im Podcast „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“. Dort erzählt sie Lars auch von ihrer Leidenschaft für das Filmemachen, neuen Hobbys und Missgeschicken auf dem Laufsteg. Die aktuelle Folge des Hamburg-Podcasts hört ihr auf allen gängigen Streaming-Plattformen z.B. hier.

**Wichtiger Hinweis: Dieser Podcast wurde vor dem Ausbruch des Ukraine-Krieges aufgezeichnet. Wir gehen entsprechend nicht auf die schreckliche Situation in der Ukraine ein. Es geht ausschließlich um Hamburg und das Hamburg-Gefühl, vor Beginn des Krieges.**


MenscHHamburg e.V. | Diese Hilfe steckt an

Endlich hilft anstecken. Vergangene Woche haben wir euch die Aktion #MoinMoinRefugees vorgestellt, jetzt können wir vermelden: über 10.000 Unterstützerinnen tragen die Botschaft in Form der Buttons schon in die Welt. In diesen Stunden werden bereits die ersten Wohnungen für Geflüchtete vom Verein und Unterstützenden eingerichtet. Das Tragen der blau-gelben Buttons hilft also nicht nur symbolisch. Gleichzeitig müssen es noch viel mehr werden, um die entstehenden „MenscHHamburg-WGs“ zu einem wirklichen Zuhause für Schutzsuchende zu machen. Ihr wisst, was zu tun ist:

Jetzt Buttons bestellen oder direkt bei uns abholen. Firmen erhalten gegen eine Spende von 100 Euro an MenscHHamburg e.V. 50 Buttons von uns zugeschickt. Die Spende erfolgt per PayPal an info@menschhamburg.de unter Angabe der gewünschten Versandadresse. Dazu einfach hier klicken. Einzelne Buttons bekommt ihr für 1€ pro Stück in der Gute Leude Fabrik.

Über den Fortschritt des Wohnprojekts halten wir euch in den kommenden Wochen hier und auf den Social-Media-Kanälen von MenscHHamburg auf dem Laufenden. Bis dahin gilt: anstecken.


Während sich der mediale Fokus momentan auf die Situation in der Ukraine richtet, bleibt auch die Lage an Europas südlichen Außengrenzen unerträglich. Wie aber werden aus verblassenden Nachrichtenbildern solche, die bleiben und vor allem helfen?

Geflüchtete auf Lesbos haben ihre Fluchterfahrungen, ihr Leben im Lager, ihre Ängste und Sorgen festgehalten. Sie haben gemalt, was sie bewegt, was sie erlebt haben und worauf sie hoffen. Denn Kunst hilft: beim Verarbeiten, Träumen und Aufmerksamkeit schaffen.

Mit der „Camp Collections – Refugee Art Gallery“ bekommt ein Teil dieser Gemälde und Fotografien nun die so wichtige Aufmerksamkeit. Am 26. März bringt der Hamburger Hilfskonvoi e.V. eine beeindruckende Auswahl der Werke für die Ausstellung ins Schrødingers Hamburg.


Die Unterstützung des Projekts in Sachen PR und Social Media ist für uns Ehrensache. In den Tagen bis zur Ausstellung lohnt sich der Blick auf den Instagram– und Facebook-Kanal des Schrödingers Hamburg für erste Einblicke.  


Lars Meier Management & PR | Großes Finale bei „Dein Song“

Endlich kommt der große Tag, auf den alle Nachwuchsliedermacherinnen hingearbeitet haben: das große Finale von „Dein Song“. Vor wenigen Wochen startete die aktuelle Staffel auf KiKA – heute um 19:05 Uhr geht es um alles. In der Jury wird dann auch wieder Ole Specht sitzen, dem die jungen Songwriter ihre Songs präsentieren. Vergesst also nicht, einzuschalten.


GLF für Barkassen-Meyer | Hubis Hafenschnack mit Joachim Stratenschulte

Vom Panzersoldaten zum Museumsleiter: Wie Joachim Stratenschulte zu seinem Posten als geschäftsführendes Vorstandsmitglied auf der Rickmer Rickmers kam, erzählt er im Podcast „Hubis Hafenschnack“. Mit seinem Einstieg sei der Ton dort rauer geworden, sagt er mit einem Lachen: „Die Mitglieder unseres Kuratoriums haben sich aber inzwischen an meine laute Aussprache und mein energisches Auftreten gewöhnt.“ Außerdem spricht er mit Gastgeber Hubert Neubacher, Inhaber von Barkassen-Meyer, über die bunte Vergangenheit des Schiffs und das Erlebnis Rickmer Rickmers für Besucher. Die ganze Folge hört ihr überall, wo es Podcasts gibt, z.B. hier.


Lars Meier Management & PR | Florian Zschiedrich bei den Paralympics

Seit einer Woche laufen die Paralympics in Peking. Mittendrin ist Florian Zschiedrich, der die Stimmen der deutschen Athletinnen und Athleten einfängt. Diese liegen übrigens gerade auf dem zehnten Platz im Medaillenspiegel (2 mal Gold, 7 mal Silber, 4 mal Bronze). Die Winter-Paralympics laufen noch bis Sonntag. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.  


Gute-Nacht-Tipps aus der Fabrik im Monat März

Lockerungen und Sonnenstrahlen. Ihr fragt euch, wo ihr diese ersten Frühlingstage verbringen sollt? Das Angebot in Hamburg ist groß. Wem die Entscheidung schwer fällt, empfehlen wir einen Blick in den aktuellen Hamburg Guide. Die guten Leude verraten euch wie jeden Monat ihre liebsten Restaurants, Bars und Locations für eine gelungene Nacht in Hamburg. Im März führen wir euch von Amsterdam über Portugal und Italien in eine alte Druckerei. Neugierig? Dann besorgt euch die Printausgabe des neugestalteten Führers.


Lars Meier Management & PR | Tobi Schlegl berichtet und klettert

Wir hatten es an dieser Stelle letzte Woche erwähnt: Tobias Schlegl war vergangenen Freitag zu Gast in der NDR Talk Show. Auch wenn es schon ein paar Tage her ist – wir möchten trotzdem nochmal auf Tobis Beitrag hinweisen. Denn gerade in diesen Zeiten brauchen wir Menschlichkeit und Solidarität. Allen Menschen, die auf der Flucht sind, muss geholfen werden. Gestern klettere sein neues Buch See.Not.Rettung. übrigens auf Platz 11 der Spiegel Bestsellerliste „Sachbuch Paperback“.


GLLT | Der Gute-Leude-Lesetipp

Am vergangenen Dienstag war Weltfrauentag. Ein schöner Anlass für viele Unternehmen, ihren Mitarbeiterinnen öffentlichkeitswirksam zu ihrer Bedeutung zu gratulieren. Gerade in den sozialen Medien ist dann gerne von „starken Frauen“ die Rede, ohne die nichts möglich wäre. Dass es noch immer in erschreckend vielen Firmen bei warmen Worten bleibt und sich die vermeintliche Wertschätzung nicht auf der Gehaltsabrechnung widerspiegelt, wird gerade an diesem Tag gerne verschwiegen. Blöd nur, dass inzwischen ein gut programmierter Bot ausreicht, die sogenannte „Gender Pay Gap“ in den Unternehmen aufzuzeigen, die sich zum 8. März eigentlich selbst auf die Schulter klopfen wollten. So geschehen in dieser Woche auf Twitter. Dieses Paradesbeispiel von „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“ hat Christiane Lutz für die Süddeutsche zusammengefasst. Hier entlang für unseren Lesetipp der Woche.    

Eure

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