#SUMMASUMMARUM | 316

Moin aus der Schanze,

„Er ist der kleinste von zwölf Brüdern

und furchtbar unbeliebt.”

So beschrieb der deutsche Lyriker Hans Retep einst den Februar. Nass, kalt, häufig grau: Verschrien als letzte Bastion des Winters, können sich Frühlingsanhänger immerhin damit trösten, dass der Spuk schon nach 28 Tagen vorüber ist. Exakt vier Wochen – ein Traum für alle Connaisseure gepflegter Ordnung. Wieso sollte man die zwölf Brüder also nicht einfach zu Mehrlingen machen? 

Vor fast 200 Jahren wollte der französische Philosoph Auguste Comte unseren Gregorianischen Kalender tatsächlich reformieren: ein Jahr, 13 Monate zu je 28 Tagen und ein Feiertag („Jour blanc”) zum Jahresende ergibt nach Adam Riese 365. Jeder Monat beginnt mit einem Montag und endet mit einem Sonntag. Als „Der Positivste Kalender” ging Comtes Modell in die Geschichte ein, wenngleich es sich niemals durchsetzen konnte.

Vielleicht ist das auch gar nicht schlecht, denn durch die einfache Rechnung hätte Laura ihr siebenjähriges Jubiläum bei Lars Meier Management & PR womöglich selbst realisiertund die Überraschung des Gute Leude-Teams mit bunter Bürodekoration und Canapé-Buffet wäre ins Wasser gefallen. So aber konnten wir eine geliebte Kollegin feiern, die sich über stolze sieben Jahre hinweg als verlässlichste Säule des Managements etabliert hat – ganz im Gegensatz zum Positivsten Kalender. 

Durchsetzen konnte sich auch Dr. Björn Voss – und zwar als neuer Direktor des Planetarium Hamburg, wohingegen sich Christina Rann und die HSV-Fanbasis im „Tankstellen Talk” darauf einigen konnten, diesen Sommer kein sechsjähriges Jubiläum in der 2. Bundesliga feiern zu wollen.

Nun aber erstmal zum sicherlich positivsten Newsletter der Woche.

Viel Vergnügen mit unserem #Summasummarum.     


GLF für Planetarium Hamburg | Viel Erfolg, Dr. Björn Voss

Los geht’s: Seit dieser Woche ist Dr. Björn Voss ganz offiziell neuer Direktor des Planetarium Hamburg. Zum Start baten gleich mehrere Medien den  Astrophysiker als Experten für den Sternenhimmel des Monats zum Gespräch, darunter das Hamburger Abendblatt (Printausgabe) oder die Lübecker Nachrichten. Um mehr über den neuen Planetariumsdirektor und seine Pläne zu erfahren , empfehlen wir zudem die Interviews in der Szene Hamburg oder im Hamburger Abendblatt. Wir wünschen Dr. Voss viel Erfolg bei der spannenden Aufgabe und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

PS: Natürlich erfahrt ihr im monatlichen Sternenpodcast des Planetariums auch weiterhin alles Wichtige zu den Himmels-Highlights. Die erste Folge mit Dr. Voss gibt’s hier zum Nachhören.


Gute Leude Podcasts | Die Woche bei „Wie ist die Lage?”

„Melanie Leonhard macht einen sehr guten Job.“
Im Podcast Wie ist die Lage? spricht die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Jennifer Jasberg, über den Status Quo der Elbvertiefung und die Stimmung in der Koalition.

„Ich habe alle Kliniken mit dem Auto abgeklappert.“
Vom Arztberuf in den Vorstand der Asklepios Kliniken – Dr. Sara Sheikhzadeh berichtetet von ihrem neuen beruflichen Alltag. Sie verrät auch, dass sie nicht ganz ohne Arztkittel kann.

„Es herrscht eine Atmosphäre der Liebe.“
Schauspieler Gustav-Peter Wöhler steht aktuell auf der Bühne des St. Pauli Theaters. Sein derzeitiges Stück „Die Dreigroschenoper“ ist in aller Munde und der Applaus jedes Mal „frenetisch“.

Auf frenetischen Applaus hofft auch der Geschäftsführer der Veolia Towers. „Egal, wie gut es läuft, man hofft, dass es besser läuft.“ Marvin Willoughby gibt Einblicke hinter die Kulissen des Basketball-Clubs. Wie überall in der Welt des Sports geht es um Emotionen. Das Team hat viel vor und Marvin Willoughby geht voran.

„Die Programmauswahl ist immer ein Best-of des Best-ofs.“
Die Kuratorin des Programms am Thalia Theater, Nora Hertlein, hat es nicht leicht. Für die Lessingtage am Staatstheater ist die Qual der Wahl besonders groß. Am Ende ist die Auswahl ein Team-Prozess.

Alle Folgen „Wie ist die Lage?“ hört ihr hier und von Montag-Freitag um 12 Uhr bei ahoy radio.

   


Lars Meier Management & PR | Christina Ranns beim Tankstellen Talk

Am Mittwoch ging es tief rein in die HSV Fanbasis. Beim Tankstellen Talk im Sportpub auf dem Kiez drehte sich alles – natürlich – um die brennenden Themen rund um den HSV. Mit dabei waren neben Stadionsprecherin Christina Rann auch Michael Maske, ARD Reporter für den HSV, und Felix, Sprecher des Förderkreis Nordtribüne e.V. Die drei waren sich einig, dass der HSV diese Saison doch nun wirklich aufsteigen sollte. Denn tatsächlich scheint der Verein aktuell auf einem guten und stabilen Weg. Die Spiele bleiben nervenaufreibend, aber am Ende meist siegreich. Dieser Trend ist vielversprechend und ist – auch da sind sich die drei einig – auf konstante Trainerleistung zurückzuführen. Christina ließ sich sogar fast dazu verleiten, ihren für die kommende Partie getippten 2:1 Sieg noch auf 3:1 zu erhöhen. Wir sind gespannt.

Eine Randnotiz des Abends soll aber nicht unerwähnt bleiben: Die Stadionwurst ist laut der am Mittwoch geäußerten Kritik auch im Volkspark nicht mehr das, was sie mal war. Da die Autorin dieser Zeilen leidenschaftliches Mitglied des #TeamStadionwurst ist, geht die Frage an diejenigen unter unseren Leserinnen, die im Volkspark regelmäßig kulinarischen Genüssen nachgehen: Was ist da los?


Gute Leude Podcasts | Das Zitat der Woche

„Ich fühle mich schon immer vom Wasser angezogen.“

Ann-Kathrin Cornelius ist die Chefin der Cap San Diego. Im Sommer 2021 hat sich Hubi mit der studierten Schiffsmanagerin unterhalten. Wie sie als junge Frau mit der Cap-San-Diego-Crew, die zum größten Teil aus ehrenamtlichen „Seebären“ über 70 besteht, klarkommt, und was neben der Instandhaltung des Museumsschiffs noch zu ihren Aufgaben gehört, verrät Cornelius im Podcast Hubis Hafenschnack.

Die ganze Folge hört ihr auf allen gängigen Streamingplattformen.


GLLT | Vom Kauf wird abgeraten

„Kauft den Schrott nicht!“: Mit diesen Worten werben aktuell Influencer auf der Plattform TikTok. Beim sogenannten „Deinfluencing“ berichten vor allem Frauen von ihren Erfahrungen mit gehypten Produkten – und raten provokant vom Kauf dieser ab. Der entsprechende Hashtag scheint einen Nerv getroffen zu haben und erreichte innerhalb weniger Tage mehr als 50 Millionen Views. und In unserem Lesetipp der Woche gehen unsere Schanzen-Nachbarinnen von OMR dem Trend auf den Grund und beleuchten, in welchem Wandel sich das Influencer-Marketing derzeit befindet.


Gute Leude Podcasts | Ein heißer Rückblick

Es ist schon wieder Freitag. Zeit für Lars Haider und Lars Meier, die Woche zu rekapitulieren. Im Podcast Nachglühen – Die Hamburger Woche im Gespräch dreht es sich heute unter anderem um die Vorwürfe gegen Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina. Außerdem sprechen die beiden über den großen Hochbahn-Streik am Mittwoch und den Tod von Helmut Wempe.Neue Folgen hört ihr freitags um 15 Uhr bei ahoy radio und überall da, wo es Podcasts gibt.


Laut gedacht | Laura im siebten Himmel

Sieben Jahre. Das ist eine wunderschön unrunde Zahl und vor allem eine, der in Bezug auf  Feierlichkeiten sehr wenig – eigentliche keine – Beachtung geschenkt wird. Das ist sehr schade und wir sind da natürlich ganz anders. Wir zeigen auch der 7, was es heißt, gefeiert zu werden. Während die 7 oft ein bedauerliches Dasein als Unglückszahl fristet, man sie mit Zwergen oder in manchen Kulturen gar mit Katzen und ihren nicht enden wollenden Leben assoziiert oder sie einfach nur ganz bürokratisch unser aller Leben strukturiert (7 Tage Woche), wird bei uns die magische 7 ganz im Sinne der Numerologie (da wollen wir aber lieber nicht tiefer eintauchen) zelebriert. Das „verflixte siebte Jahr“ ist im Volksmund dann doch sehr gebräuchlich, aber auch damit wird in der Regel keine Feier eingeläutet.

Nicht so aber in der Susannenstraße. Hier wird man von liebgewonnenen Kolleginnen und Kollegen mit reizend bunt gedruckten Zetteln an die eigene Vergänglichkeit erinnert und die immer eilende Geschäftsführung lädt mit sorgsam kuratierten Häppchen von The Dining Room zum Lunch.

Viele Worte, die am Ende eigentlich nur Freude und Dankbarkeit für die gelungene Überraschung nach 7 Jahren Lars Meier Management & PR ausdrücken sollen.

Ins Wochenende entlassen möchte ich den geneigten Leser aber am liebsten mit den Worten: In Zeiten wie diesen muss man die Feste feiern, wie sie fallen.

In diesem Sinne – Prost Neujahr.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende.

Eure

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