#SUMMASUMMARUM | 355

Moin aus der Schanze,

kommen ein Schornsteinfeger, eine Strahlenschutzbeauftragte und ein Kunstwissenschaftler in eine Fabrik. Was wie beste Voraussetzungen für einen klassischen Witz klingt, ist bei uns tatsächlich Realität. Die Teams der Gute Leude Fabrik, von Lars Meier Management & PR sowie von ahoy radio könnten in Hinblick auf ihre beruflichen Hintergründe kaum bunter gemischt sein. Vereint in der Leidenschaft für gute Kommunikation, gutes Management und gutes Radio greifen bei uns die Zahnräder unterschiedlichster Erfahrungen ineinander. So entstehen immer wieder Projekte, die alles andere als gleichförmig sind, jedoch immer die gewünschte Aufmerksamkeit bringen. Von wegen viele Köche… Nennt uns Dreamteam, Superband oder ganz bescheiden die Hamburger Avengers: unsere Diversität ist entscheidend für unsere Kreativität. Ganz nach dem Motto der Gute Leude Fabrik: Menschen. Machen. Ideen.

Was passiert, wenn dieses Superhelden-Team auf spannende Podcast-Gäste, neue Partner und alte Freunde trifft, haben wir euch in unserem Wochenrückblick zusammengetragen. Mit welchen besonderen Fähigkeiten unsere neue Kollegin Anna uns verstärkt und welches Magazin zum Glück unsterblich ist, lest ihr ebenfalls im Folgenden. Diese Woche war wieder ein klarer Fall für Gute Leude. Nichts wie los.        

Viel Vergnügen mit unserem #Summasummarum.

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Das Podcast-Zitat der Woche

„Von den Medien wünsche ich mir mehr Leidenschaft für neue, gemeinsame Wege.“

Dr. Carsten Brosda spricht in Gute Leude – Das Hamburg Gespräch über seine Sicht auf die erschütterte Medienbranche der Stadt. Dazu stellt der Senator für Kultur und Medien klar, warum er sich (erstmal) nicht in Berlin sieht. Gemeinsam mit Lars blickt er auch auf seine Kindheit im Ruhrgebiet und erklärt die richtige Zubereitung von Currywurst. Neue Folgen feiern jeden zweiten Montag um 20 Uhr Premiere bei ahoy radio und sind anschließend überall im Stream zu finden.


GLF für Neues Amt Altona | Ein neues Amt für uns

Aufmerksamen Summa-Leserinnen und -Lesern, Gästen des ersten N Klubs dieses Jahres sowie den Feierwütigen der legendären Johnny-Party Ende September ist das Neue Amt Altona bereits ein Begriff. Alle anderen werden es kennenlernen. Wir freuen uns sehr, das NAA ab sofort in Sachen Kommunikation mit Schwerpunkt auf PR, Event und Podcast noch bekannter zu machen. 

Mitten in Altona entsteht mit dem NAA bis Sommer 2025 Hamburgs erster genossenschaftlich organisierter Coworking Space. Und zwar in einem hölzernen Neubau mit Grünfassade und Dachgarten. Den Kreativstandort im alten Finanzamt Altona bewahrt das Projekt langfristig, und ein öffentliches Erdgeschoss für Gastronomie und Kultur macht die Sache rund. 

Engagieren könnt ihr euch übrigens jetzt schon, z. B. indem ihr selbst Genossenschaftsanteile kauft oder es weitererzählt. Wir feiern das Neue Amt Altona als neuen Kunden der Gute Leude Fabrik.

Bildcredit: Neues Amt Altona


ahoy radio | ahoy bahnt sich den Weg

Zwei Dinge gehören bei vielen zur morgendlichen Routine – Bahn fahren und Radio hören. Warum also nicht dieses Pärchen zusammenbringen? Gesagt, getan – hvv switch ist ab nächster Woche zum ersten Mal Partner der ahoy-Morgensendung ZEHN UHR MITTAGS. Spannende HVV-Insights, tägliche Gewinnspiele und ein ganzes Schienennetz an guter Unterhaltung sind vorprogrammiert. Beste Unterhaltung auf dem Arbeitsweg – ahoy bietet das Rundum-Sorglos-Paket für einen gelungenen Morgen. 


Flurfunk | Das ist Anna

Wir freuen uns, euch unsere neue Kollegin Anna vorstellen zu dürfen.

Schön, dass du da bist, Anna. Wie waren deine ersten Wochen in der Gute Leude Fabrik?
Bisher läuft alles super. Ich wurde von Anfang an in Projekte eingebunden und habe gemerkt, dass mir die Arbeit hier wirklich liegt. Ich gehe jeden Tag mit Erfolgserlebnissen heim und mag das sehr. Beim Kennenlerngespräch fand ich vor allem den entspannten Agentur-Vibe super, der auch im Arbeitsalltag spürbar ist.

Du hast in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe unterschiedlicher Erfahrungen gemacht. Erzähle uns doch etwas über deinen Weg bis hier hin.
In meinem ersten Anlauf habe ich Sicherheitsingenieurwesen mit Fachrichtung Strahlenschutz studiert und drei Jahre im Kernkraftwerk Philippsburg gearbeitet. Während des Studiums habe ich aber auch den Poetry Slam für mich entdeckt und nach meinem Abschluss zwei Jahre lang nur von Auftritten gelebt. Mein zweites Studium war eine sehr spontane Bauchentscheidung und der beste Zufall meines Lebens: Ich habe Skandinavistik und Buchwissenschaft studiert, wahnsinnig viel Freude an Textarbeit entwickelt und bin dadurch in die PR gerutscht. Ich bereue nichts. Und außerdem kann ich jetzt Schwedisch.

In der Fabrik wirst du es mit einem bunten Strauß an Bereichen zu tun haben. Auf welche Aufgaben freust du dich besonders?
Ich freue mich auf die gesunde Mischung. Es ist ja von PR, Social Media und Podcast bis hin zu Event alles dabei. Ganz besonders freue ich mich aber auf das Neue Amt Altona und den N Klub, das sind so coole Projekte.

Das Wochenende ruft. Wo könnte man dich in deiner freien Zeit antreffen?
Entweder im Boxtraining beim ATV, in einem der flauschigen Lesesessel im Büchercafé Kapitel Drei oder auf meinem Zimmerfußboden, wenn ich mir wieder die Zähne an meinem 2000-Teile-Puzzle ausbeiße.


Die Woche bei „Wie ist die Lage?”

„Es funktioniert nur, wenn alle miteinander sprechen.“
In „Wie ist die Lage?“ gibt SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Arne Platzbecker Einblicke in die demokratische Arbeit im Hamburger Rathaus und erklärt, warum Dialoge und Kompromissbereitschaft am wichtigsten sind, um die Stadtentwicklung voranzubringen. 

„Das Krasseste ist, wenn Kinder im Spiel sind.“
Die Folge mit Autorin Eva Lohmann dreht sich um ihr neues Buch „Das leise Platzen unserer Träume“. Außerdem erzählt sie vom Spagat zwischen autobiographischem und fiktivem Schreiben und von Beziehungsdynamiken ihrer Generation.

Es gibt auch Hitzesommer und Hackerangriffe.
Sonja Lattwesen, Sprecherin für Katastrophenschutz der Grünen, erzählt von möglichen Katastrophenszenarien und der Vorbereitung darauf.

Man kann den Menschen wirklich helfen, die meisten sogar heilen.
Onkologe Prof. Dr. Felix Hilpert spricht im Podcast über sein Fachgebiet Brustkrebs und den psychologischen Aspekt einer Krebserkrankung.

Es ist ein Geben und Nehmen – das treibt mich an.
In der Folge mit Mitra Kassai geht es um ihre Initiative „Oll Inklusiv“, die vielfältige Aktivitäten für ältere Menschen organisiert.

Alle Folgen „Wie ist die Lage?“ hört ihr hier und von Montag bis Freitag um 12 Uhr bei ahoy radio.


GLF für Mercado Altona | Tatütata in Altona

Das Mercado in Altona ist mehr als ein Einkaufszentrum – seit seinem Bestehen engagiert es sich für den Stadtteil und die direkte Nachbarschaft in Ottensen. Diesen Sonntag ist es Mitveranstalter des 6. Altonaer Blaulicht- und Ehrenamtstags, an dem sich Rettungskräfte und Polizei hautnah erleben lassen. Intention des Straßenfestes für Groß und Klein ist es, die bedeutende Arbeit der Blaulichtorganisationen zu würdigen und das ehrenamtliche Engagement zu fördern. Um die Sirenen vorab lautstark zum Heulen zu bringen, haben wir nicht nur Pressemitteilungen geschrieben und Advertorials veröffentlicht, sondern auch die Veranstaltungskalender der Stadt und Umgebung gefüllt. Und zusätzlich, na klar: der Funk über Soziale Medien.


Laut gedacht | Lars über 50 Jahre Szene Hamburg

Viele Hamburger Institutionen feiern in diesem Jahr runde Geburtstage: der deutsche Teil der Sesamstrasse wird 50, die S-Bahn-Strecke nach Harburg 40, Hinz&Kunzt wird 30 und die Szene Hamburg 50 Jahre alt. Das Hamburger Straßenmagazin hätte es verdient, besonders gewürdigt zu werden, aber das machen wir in der nächsten Woche. Denn heute lassen wir die Szene Hamburg hochleben. 

Als die Printmedienkrise 2015 schon enorme Ausmaße annahm, kamen Tanya Kumst und Mathias Forkel auf keine bessere Idee, als das mehrfach totgesagte Stadtmagazin „Szene Hamburg” zu übernehmen. Und dass kurz nach dem 40. Geburtstag nicht Schluss war, wirkt selbst auf Medienprofis wie ein Wunder. Doch die beiden Unternehmer haben den Hamburger Kneipen- und Kulturkompass nicht nur gerettet, sondern zu neuer Bedeutung gebracht. Hieß es früher noch „Punk’s Not Dead” so will man jetzt sagen „Print’s Not Dead”. Mit der Vertiefung auf Genuss, dem Sprung ins Digitale sowie der Erweiterung auf Podcasts hat die Szene ihr Stammpublikum wieder erweitert und ist nach wie vor aus Hamburg nicht wegzudenken. 

Ich bin mir sicher, dass wir auch den 60. Geburtstag erleben werden. Zumindest wollen das die Partypeople, die diese Woche auf einer wunderbaren Party in der Fabrik in Altona waren, Pohlmann und Lotto King Karl erleben durften und später wie wild die Tanzfläche belebten. Der Kultursenator hat wieder einmal mit wunderbaren Worten geglänzt und der Dining Room mit bestem Catering. Es war eine einzigartige Nacht, die hoffentlich spätestens in 10 Jahren ihre Wiederholung findet. Klar ist: Die Szene lebt. Und wir wünschen ihr alles Gute.

Und damit verabschieden wir euch ins Wochenende.

Eure

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